Top 3 Spielerlebnisse

Das wohl wichtigste kollektive MUWINS-Spielerlebnis war unzweifelhaft der Ausspruch des Argo-Erklärbären 2016 in Essen: „Mit Euch würd‘ ich nicht spielen!“ – was später zu unserem Namen geführt hat. Wie es genau dazu kam, dürft ihr gern hier nachlesen. Da wir neben unseren blogösen Tätigkeiten nach wie vor aber auch noch als Individuen funktionieren, wollen wir euch darüber hinaus einige weitere, persönliche Highlights nicht vorenthalten. Es ist wohl kein Zufall, dass so diverse Erlebnisse wie die hier geschilderten über Jahre haften bleiben, während der Sieger einer Partie meist schnell wieder vergessen geht.

Yves Top 3

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Platz 3: Jede COIN-Partie erzählt ihre eigene interessante Geschichte. Ich weiss noch genau, wie ich seinerzeit in Kuba die Geschicke der Rebellen in der Hand hatte und mich die hinterhältigen Studenten verraten haben. Oder anno dazumals, als ich im dicksten Dschungel Kolumbiens gemeinsame Sache mit den Rechtspopulisten machte und aufgrund meines allzu forschen Vorgehens die Regierung nichts gegen die Drogenflut unternehmen konnte. Oder wie war es noch in Algerien, als die Franzosen meine geliebte Heimat überrannt und Froschschenkel zur nationalen Delikatesse erklärt haben? Meine allerliebste Partie spielte sich jedoch ein weiteres Mal in Kuba ab: Wiederum als Anführer der Rebellen konnte ich endlich meine diplomatischen Fähigkeiten in Perfektion einsetzen. Gekonnt habe ich meine Gegner gegeneinander ausgespielt. Dafür benutzte ich jede nur erdenkliche Art der Kommunikation… Schlussendlich habe ich Kapitalismus und Kriminalität im schönen Kuba verhindert. Mein Volk atmet auf!

risiko_classicPlatz 2: In meinem Kollegenkreis haben wir die seit 15 Jahren währende, schöne Tradition, uns am Ende jedes Jahres zu einem gemeinsamen Essen zu treffen. Auch die Ausgewanderten reisen voller Freude wieder zurück in ihre Heimatregion. Unsäglich an dieser Tradition ist jedoch, dass wir immer eine Partie Risiko zocken. Damit es so schnell wie möglich vorbei geht, habe ich es mir nun zur Gewohnheit gemacht, IMMER das grösstmögliche Heer anzugreifen. Das gibt viele Tote und kürzt die Spieldauer massiv ab. Leider kannte ich diese Taktik vor ca. 12 Jahren noch nicht. Wir zockten bereits gefühlte 4 Stunden, haben unzählige Bündnisse geschmiedet und gebrochen. Nur ein Bündnis nicht… Dieses war stark wie Eisen und wurde bereits ab Minute 0 geschlossen. Dumm nur, dass ein Bündnispartner die Zielkarte gezogen hatte, seinen Partner zu zerstören… 4 Stunden lang hat er also sein wahres Gesicht versteckt, bis der Zeitpunkt gekommen war. Ihr hättet das Gesicht des Betrogenen sehen sollen. Unbeschreiblich! Natürlich wurde der Tisch geflippt, die beiden haben sich fast geprügelt und der Abend war gelaufen!

Platz 1: Mein Bruder kehrte damals erst gerade wieder von seinem Austauschjahr in den USA zurück. Abgemacht hatten wir zu einem gemütlichen Spieleabend. Ziel war es, dass mein Bruder meine damalige Freundin kennenlernt. Da ich damals noch keine allzu gute Sammlung hatte, zockten wir Tabu. Ich bildete das Team natürlich mit meiner besseren Hälfte. Einer meiner ersten Begriffe war „Eisen“. Klug wie ich bin, habe ich „Marmor, Stein und … bricht, aber unsere Liebe nicht…“ gesungen. Wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort: „Kalzium!“ What???!!!??? Dann kam meine Partnerin an die Reihe. Anscheinend war ich ihrer Meinung nach zu doof, ihren Begriff „Waffeln“ zu erraten. Daher hat sie mir mit voller Wucht die Tabukarten an den Kopf geworfen. „Das ist also deine neue Freundin“, war der Kommentar… Übrigens: Tabu wird nicht mehr gespielt, meine damalige Partnerin habe ich geheiratet und gemeinsam haben wir nun eine grössere Familie gegründet. Sachen gibt’s…

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Die Blondine hat trotz Tabu-Inkompetenz des Esels die Ehe-Frage mit JA beantwortet.

Benjamins Top 3

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So sieht er aus der Nähe aus, der Isthmus.

Platz 3: Hannibal steht vor den Toren Roms. Meine glorreichen römischen Generäle sind derartige Dumpfbacken, dass sie von seiner Armee aus Dieben und Landstreichern mal für mal verhauen werden, oder sie lassen es erst gar nicht dazu kommen und stattdessen ihre Legionen einfach nur anmutig in Heldenposen in der italienischen Landschaft herumstehen. Und jetzt landen diese Kosaken auch noch auf Sizilien, quasi im Herzen der Senat’schen Ferienhaus-Siedlung! Aber AHA – die sechste Runde naht. Jene sechste Runde nämlich, in der endlich der gefürchtete und mit Abstand kompetenteste Römer, Scipio Africanus (von mir auch liebevoll „Hannibalhammer“ genannt), das Feld betritt. Schon seit drei Runden tröste ich mich nach jeder Klatsche mit dem unaufhaltsam näherrückenden Zeitpunkt seines Eingreifens und mache dabei natürlich auch meine Gegenspielerin besonders ausschweifend auf die bevorstehende Blattwendung aufmerksam, wenn erst der grosse…

Scipio Africanus betritt erstmals italienischen Boden! Er sammelt seine Mannen um sich und begibt sich sofort in den Süden, um unsere Touristendomizile vom Joch der Barbarei zu befreien! Messana heisst seine erste Destination! Jenes Messana, das feindlich besetzt ist. Jenes Messana, das man über den Isthmus bei Regina erreicht. Jenes Messana, dessen bevorstehende Befreiung ich meiner Ehegegngattin und Gegnerin fast schon abstossend bildlich und eindrücklich gestikulierend schildere! Der ist hübsch, der Isthmus. Und nass. Und wisst ihr, was er bewirkt, der Isthmus? Über ihn sind keine Rückzüge möglich. Das heisst, wenn es jemandem einfallen sollte – immer theoretisch gesprochen – von Regina aus über eben jenen Isthmus Messana befreien zu wollen, dabei aber kläglich scheitert, dann ist der danach futsch. Der Jemand, nicht der Isthmus. Und während römische Generäle in diesem Spiel im Fall einer Aufreibung ihrer Truppen ansonsten zurück in die Reserve wandern, um bei Gelegenheit wiederbelebt zu werden, ist das beim Herrn Africanus nicht der Fall. Der bleibt nämlich tot. So geschehen, Tätsch Bumm Päng, Game de facto over, uuuuuund tschüss…

2000px-Out_of_date_clock_icon.svgPlatz 2: Die Welt steht am Abgrund, unser kleines Grüppchen aus vier mutigen Überlebenden ist ihre letzte Hoffnung, unsere Pandemie Legacy Kampagne neigt sich nach einer langen, alleine heute seit 13:00 Uhr laufenden, nur von kurzen energiespendenden Nahrungsaufnahmen unterbrochenen Session dem Ende entgegen – ist dort aber noch nicht ganz angelangt. Wir beenden den aktuellen Monat erfolgreich, die Hausherrin (nicht die obige Barbarin, aber auch eine geübte Spielerin, die zwar sehr gern spielt, sonst aber auch nichts dagegen hat, ab und zu mal eine Pause einzulegen) beginnt, das Brett abzuräumen und sofort für das nächste Szenario vorzubereiten. „Du willst noch mal?“, frage ich sie überrascht. „Klar, jetzt können wir doch auf keinen Fall aufhören!“. Ich mache sie dezent auf meinen Zeitnehmer aufmerksam… der zeigt 2:30 Uhr…

Foto 20.03.17, 12 58 10Platz 1: Coole, lustige, spannende oder in schiere Panik treibende Momente erleben wir in Spielen natürlich immer wieder, deshalb lieben wir dieses Hobby ja auch. In ewiger Erinnerung werden mir aber jene Nachmittage Mitte der 80er Jahre bleiben, die wir, in immer gleicher Besetzung, zu fünft stundenlang mit einem mittelmässigen Spiel und der Todsünde „Hausregeln“ verbracht haben. Genauer gesagt: Hausregel. Einzahl. Dafür eine, die es in sich hatte. Ich spreche von Axis & Allies insgesamt und jener bereits einmal erwähnten Episode im Besonderen! Drei gegen zwei? Und immer dieselben? Wem soll das Spass machen? Wir haben den Titel nicht ein einziges Mal mit den vorgesehenen, historischen Allianzen gespielt, stattdessen waren alle Bündnisse Verhandlungssache – und mit oder auch ohne jegliche Ankündigung jederzeit auflös- und umkehrbar. Axis & Allies – Diplomacy Edition, sozusagen. „Das endet doch nie!“, meint ihr? Ihr habt völlig recht. Sollte es ja auch nicht. Unvergesslich sind die gefalteten Zettel des japanischen Kaisers mit türkischen Wurzeln, von denen – unter dem Tisch natürlich – jeweils einer an alle anderen Nationen gereicht wurde. Auf allen stand der gleiche Satz: „Suchst du Freunde?“. 


Matthias‘ Top 3

Siedler
Originalbild aus dem Jahr 2000

Platz 3: Es war etwa um die Jahrtausendwende, als bei uns jeden Sonntagnachmittag „gesiedelt“ wurde. Wir gaben uns damals nicht mit einer kleinen Partie auf 10 Punkte zufrieden. Nein. Da eine Kollegin und ich jeweils ein Grundspiel plus alle damalig verfügbaren Erweiterungen besassen, haben wir das ganze Material zusammengefügt und Partien auf 30 Punkte durchgezogen. Das hat gerne mal drei Stunden oder länger gedauert. Rückblickend frage ich mich schon, wieso wir uns das angetan haben. Ich glaube, es lag an Unkenntnis der möglichen Alternativen. Trotzdem war es herrlich, wenn man 8 Städte auf dem Feld hatte und beim Einsammeln von Rohstoffen ganz plötzlich von 0 auf 10 Handkarten kommen konnte.

pic738119_mdPlatz 2: Man könnte in Korsaren der Karibik so spielen, dass die zehn verlangten Siegpunkte möglichst schnell erreicht werden. Die beste Partie war aber jene, als der Kollege von Runde eins an bei jeder Möglichkeit, die sich ihm bot, die schwarze Piratenflagge hisste und zum Seegefecht blies. Alle stiegen drauf ein und die halbe Nacht hindurch versuchten wir uns gegenseitig die Schiffe zu versenken. Es wurden nicht viele Handelswaren verkauft, vielmehr hätte es fast gereicht, dass der Stapel mit verfügbaren Kapitänen aufgebraucht worden wäre. Selten hatte die karibische See so viele Seelen verschlungen. Das volle Programm wurde geboten. Von Nussschalen, die Kriegsschiffe enterten bis zur Flucht im letzten Moment mit der völlig zerschossenen Fregatte (nur um im nächsten Zug dann von einem anderen Spieler versenkt zu werden…). Arrrrr.

warotrPlatz 1: Zur Zeit des „Herr der Ringe“-Booms vor etwa 15 Jahren erschien der Ringkrieg. Ein schwerfälliges und mit Regeln überladenes Spiel, dass niemandem den Einstieg leicht macht. Glücklicherweise hatte ich zu dieser Zeit einen ähnlich begeisterungsfähigen Studienkollegen. Nach mehr als 10 Partien kannte wir beide die Regeln so gut, dass wir das Spiel auch zwischen unseren Kursen spielen konnten. (Zugegeben, es kam vor, dass der Stundenplan nicht ganz eingehalten wurde.) Einmal hatte wir uns in einen leeren Seminarraum zurückgezogen und meine Freien Völker versuchten dem gnadenlosen Ansturm der Orks standzuhalten. Als Frodo den Aufstieg auf den Schicksalsberg antreten wollte, klopfte es an die Tür und der gesamte Vorstand der Hochschule wollte den Tisch für ihre Sitzung beanspruchen. Den Blicken nach zu urteilen hatten sie weder Verständnis für unser Zögern und noch für unseren Zeitvertreib. Der Kollege behauptet noch heute, dass er die Partie gewonnen hätte…


Peters Top 3

pitcrewPlatz 3: Essen, Oktober 2017. Auch nach dem zweiten Tag an der Spiel mussten abends im Hotel natürlich gleich mehrere Beutestücke einem ersten Härtetest unterzogen werden. Es war schon weit nach Mitternacht, als Matt Pit Crew auspackte. Obwohl solche hektischen Spiele sonst eigentlich gar nicht meins sind, sollte aus diesem Absacker für mich das Highlight des Abends werden. Während sich Yves und Matt jeweils noch abmühten, die passenden Karten auf den Tisch zu kriegen, waren Etienne und ich längst wieder auf der Fahrbahn und würfelten uns uneinholbar nach vorne. Runde für Runde. Zugegeben, im Nachhinein stellten wir fest, dass wir beim Würfeln nicht jeden Wurf hätten zählen dürfen und unsere Gegner wohl nicht gleich vier mal überrundet hätten, aber der Sieg wäre uns so oder so nicht zu nehmen gewesen. Dieser war jedoch nicht das Beste an dieser Erfahrung: Es war vielmehr die Kombination aus übermüdet-albernem Gelächter von Etienne und mir, während wir würfelten, und den genervten Gesichtern unserer Kontrahenten. Die Wechselwirkung, die sich dadurch ergab, war einfach zu herrlich! Selten so gelacht – und das ganz ohne Ironie.

heroquest123Platz 2: Ich weiss gar nicht mehr, wie lange HeroQuest in den MB-Prospekten, die es seinerzeit gab, meinen Blick immer wieder fesselte und meine Fantasie zu wilden Brettspielabenteuerträumen anregte. Irgendwann, als vielleicht 12- oder 13-jähriger, erhielt ich es dann zu Weihnachten geschenkt. Es dürfte wohl das Brettspiel sein, das meinen Geschmack am nachhaltigsten prägte und verantwortlich zeichnet für mein Faible für Dungeon Crawler und taktische Spiele, welche heute zu meinen Lieblingsgenres zählen. Zum Glück durchlief dieser Bereich in den letzten bald 20 Jahren in Sachen Mechanismen und Spieldesign eine sehr positive Entwicklung, denn diesbezüglich ist HeroQuest das Alter wirklich anzumerken. Ganz anders verhält es sich mit dem jungen Peter in mir, der auch heute noch glänzige Äuglein kriegt, wenn er mit oder gegen Freunde in ein Dungeon hinabsteigen und würfelgeladene Kämpfe austragen darf.

gloomhaven_heldenPlatz 1: Um gleich an meinen Platz 2 anzuknüpfen: Die erwähnte Entwicklung geht ja mittlerweile schon so weit, dass Würfel nicht mal mehr unbedingt zur Standardausstattung von Dungeon Crawlern gehören. Prominentestes Beispiel hierfür ist natürlich Gloomhaven. An einem unglaublich heissen Juniabend begab es sich, dass ich mit Yves und Matt anlässlich unserer weiterhin andauernden Muwins-Kampagne ganz tief in einen Dungeon hinunter kletterte. Infernal Throne nannte sich das Szenario, und es war einer dieser Momente, in denen Brettspielthema und aktuelle Spielumgebung sich vorzüglich ergänzen. Während unsere Helden nämlich durch infernalisch heisse Tunnel hetzten, sassen wir schwitzend und ächzend um den Tisch und fluchten immer wieder aufs Neue, wenn sich der vermaledeite Altar, den wir zerstören sollten, wieder an eine andere Stelle teleportierte. Als uns langsam aber sicher die Karten auszugehen drohten, spiegelte sich die wachsende Verzweiflung und Erschöpfung unserer Charaktere auch auf unseren Gesichtern wider: Matt und ich liessen uns – gänzlich untypisch und unerhört – gar dazu hinreissen, ein kleines Schummelmanöver vorzuschlagen, um den Erfolg sicher zu stellen. Aber ausgerechnet Yves, der Gloomhaven sonst am kritischsten gegenübersteht, blieb eisern und bestand darauf, dass wir regelkonform weiterspielen. Und tatsächlich: Auf den letzten Drücker zerschlugen wir den Altar und schickten den teuflischen Erzdämon zurück in die Hölle. Ein angesichts der Witterungsumstände besonders hart erkämpfter Erfolg, der sich auch entsprechend in unsere Erinnerung brannte.


HIER geht’s zu den weiteren „MUWINS Top 3“ Listen.


Was haltet ihr von unserer Auswahl? Welche Spielerlebnisse werdet ihr nie vergessen? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!

3 Kommentare

  1. Das ist echt schwierig. Es gibt echt viele schöne Erinnerungen bei denen ich innerlich schmunzel muss. Da dann drei rauszusuchen, man man man.
    Platz 3:
    Späte Uhrzeit, Alkohol, Stift, Zettel – das sind die Zutaten, die es für ein Spiel „Wer bin ich?“ braucht. Kennt ja jeder, oder? Man schreibt einen Namen/Person auf einen Zettel und klebt ihn seinem Nachbarn auf die Stirn. Wenn man dran ist fragt man sich durch, wer man denn sein könnte. Bekommt man ein „Ja“, darf man weiter fragen, bei „Nein“ ist der nächste dran. Das Spiel lief, nach und nach hatte jeder seinen Begriff herausgefunden. Nur die arme Bini saß da mit ihrem Zettel auf der Stirn und hatte absolut keine Ahnung, wer sie denn nun sein könnte. Dann musste Bini mal kurz aufs Klo. Als sie wiederkam, wurde noch ein Frage gestellt und dann ganz laut: ICH WEISS WER ICH BIN!!! ICH BIN OZNOG!!!
    Verdutzte Blicke in der Runde. Wer zur Hölle ist Oznog? Das weiß wohl nur der Spiegel auf dem Klo..
    (Für die jüngeren unter uns: Gonzo – Figur aus der Muppet Show)

    Platz 2:
    Brettspielwochenende, 15 Männer, ein Raum, Kerzenschein: Zeit für Werwölfe.
    Es gab einige, die das Spiel noch gar nicht kannten. Und so fing die erste Runde sehr verhalten an. Kleine Verdächtigungen, erste Unschuldige am Pranger. Als dann jeder begriffen hatte, dass es um Leben oder Tod und Glaubwürdigkeit geht, wurde aufs übelste beschuldigt und denunziert. Alte Geschichten wurden aufgewärmt, Ehrenwörter und Versprechungen gegeben. Der wütende Dorfmob beruhigte sich zum Glück, als das Licht wieder angeknipst wurde.

    Platz 1:
    Hier müssten natürlich die zwei Partien stehen, die ich mit den Muwins auf der Spiel in Essen letztes Jahr gespielt habe – stehen sie aber nicht. Sondern Pandemie Legacy (1. Teil). Die ersten zwei Runden (Januar) hatten wir aber sowas von in den Sand gesetzt, dass wir den Rest des Spieles wirklich jede Entscheidung diskutierten, die Möglichkeiten abwägten und unterschiedlichste Szenarien ausmalten. Wirklich eine sehr intensive Spielerfahrung. Zumal wir einen Saboteur in der Gruppe hatten. Zielsicher wurde immer genau die eine Stadt aus dem Stapel gezogen, die für einen Seuchenausbruch und Kettenreaktion benötigt wurde. Egal wie unwahrscheinlich es auch war. Wirklich großartiges Spiel, wenn die richtigen Leute am Tisch sitzen und das war bei mir so! Freu mich schon auf Teil 2…

    1. Trotz der Enttäuschung über den verpassten ersten Rang sag ich nur::OZNOG!!! 🙂

      Und ja, Pandemie legacy mit Verrätervariante ist hart. Wir hatten auch so einen… 😉

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