Muwins Top 3: Waffen

Wir Muwinser sind ja eigentlich friedliebende Kerls. Also, solange wir nicht zusammen an einem Tisch sitzen, um uns über ein Spielbrett zu beugen: Da ist dann plötzlich Schluss mit Friede, Freude, eierfreier, veganer Kuchen, und jedes Mittel ist genehm, uns gegenseitig vom Siegertreppchen zu stossen, hauen, stechen oder schiessen. Jedes Mittel? Ja, aber zu einigen greifen wir bevorzugt. Willkommen im muwins’schen Waffenarsenal!


Oldiebenjis Top 3

Foto 21.03.18, 07 07 53.jpgPlatz 3: Adrenaline gehört per Definition mit fast beliebiger Vertretung in diese Top 3, denn es besteht praktisch nur aus Schiess-, Stech- und Elektrisierhilfsmitteln. Und spassigen noch dazu. In Ego-Shooter-typischer Manier übertreffen sie sich hinsichtlich ihrer Effekte – von der Kettensäge bis zur Plasma Gun steht uns ein ansehnliches Arsenal offen. Der wahre Fachmann zeichnet sich durch den situativ passendsten Einsatz seines Werkzeugs aus – dennoch möchte ich die Elektrosense als mir besonders ans Herz gewachsenes Gadget hervorheben: Sie ist formschön, liegt gut in der Hand und gibt ein beruhigendes Summen von sich. Darüber hinaus beschädigt sie ganze Gegnergruppen im gleichen Raum (leicht, oder im Reaper-Modus auch ein wenig schwerer), so dass die eigenen Schadensmarker gleichmässig verteilt werden.

 

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KABUMMMM

Platz 2: Warum klein, wenn’s auch gross geht? Kettensägen, Plasma Guns und Elektrosensen ringen uns ein müdes Lächeln ab, wenn wir in Star Wars: Rebellion in einem ausgewachsenen Todesstern durch die Galaxie gondeln! Und vielleicht sogar einen weiteren bauen? Der macht dann auch nochmal doppelt so viel Eindruck – vorausgesetzt, er wird nicht vorzeitig von einem frühreifen Naseweis zerbröselt.

 

Foto 21.03.18, 07 08 30Platz 1: Vom Grossen zurück ins Kleine, denn eins ist klar: Alle lieben Daryl! Ganz besonders, wenn er mit seiner Armbrust spielt. Das darf er in The Walking Dead – No Sanctuary ausgesprochen hübsch umgesetzt: Erlegt man mit dem Gerät einen der schlurfenden Gesellen, darf man anschliessend durch die Geografie sprinten, um den Pfeil wieder einzusammeln. Und da dieser dadurch in Form der verwendeten Crossbow-Karte zurück ins Deck wandert, dieses wiederum gleichzeitig unsere Energiereserve darstellt, sollte man diese Gelegenheit auch reichlich nutzen. Man ist schliesslich umweltbewusst und lässt höchstens Kompostierbares herumliegen…

 


mratns Top 3

** ACHTUNG: SPOILER FÜR PANDEMIC LEGACY II **

IMG_5679.JPGPlatz 3: Waffen? Zum Kämpfen? Gegen das Böse? Böse Viren? Hmmm… schauen wir mal… Zum Beispiel kann ich das „Tragbare Antivirus-Labor“ empfehlen. Damit haben Sie stets genügend Heilmittel bei sich, um eine ganze Stadt zu versorgen. Ich kann Ihnen sagen, dieses Gerät hat vor 70 Jahren die gesamte Menschheit gerettet. Nur wenige Überlebende konnten mit Hilfe dieses Geräts  dem Grossen Virus Paroli bieten und unser Bestehen sichern. Versuchen Sie’s mal damit…

 

Platz 2: Es gibt wenig, mit dem eine gute alte Stange Dynamit nicht fertig wird – inklusiveIMG_5681 Cthulhu und Co. Unzählige Male hat dieser Sprengsatz mir und Roland Banks schon das Leben gerettet, wenn auch meist eigene Opfer gebracht werden müssen – in Form von Wunden, Blut oder gar Gliedmassen. Dennoch ist die Genugtuung, in Arkham Horror: Das Kartenspiel ein Haus samt Kultisten und Monstern hochgehen zu lassen, riesig.

 

** ACHTUNG: SPOILER FÜR RISIKO EVOLUTION **

Platz 1: Sie gehört zwar nicht wirklich jemandem und kann auch nur halbwegs kontrolliert werden, dennoch geht natürlich auch die dritte Zündung eines atomaren Sprengsatzes in die Geschichte ein. Nichts ist mehr wie es mal war: Der Kontinent wurde als beliebtes Ferienziel vollkommen zerstört, auch bewaffnete Truppen meiden die Region, die politische Weltbühne ist angespannter denn je und ein mangelndes Konzept zur Bekämpfung der Strahlung führt zu – oh ja – Mutanten. Die Rede ist natürlich von Risiko Evolution. Es ist einer dieser Brettspielmomente, die keiner so schnell vergisst. Der rot-schwarze Katastrophenkleber ist für alle Ewigkeiten Zeuge der schlimmen Geschehnisse – genau wie die neue spielbare Mutanten-Rasse, die sich hier pudelwohl fühlt.

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Ade, Peru… Ade…

Shotgun Petes Top 3

wffKPPlatz 3: Dungeon Fighter ist ein albernes Spiel: Aus allen möglichen Positionen und unter beinahe unmöglichen Verrenkungen versuchen wir, Würfel auf das Zielbrett zu befördern. Albern sind auch die Monster im Dungeon, die Helden und natürlich deren Waffen. Ob „Sabberstab“, „Beschämende Klinge“ oder „Eau de Napalm“, sie alle provozieren Gelächter – erst mit ihrem Namen, dann aufgrund des im Normalfall kläglich missratenen Wurfes, selten auch dank unerwarteten Erfolgs. Mein Favorit ist hierbei das „Katzapult“. Ich stelle mir dabei gerne vor, wie ich meine eigene Katze an einem Mini-Katapult anbringen und auf einen Gegner schleudern würde. Die Chance auf einen wirksamen Treffer wäre – analog zum Spiel – minim, aber würde sie tatsächlich in seinem Gesicht landen, wäre der Schaden umso verheerender.

 

wffGMPlatz 2: Eins vorweg: Ich habe Dungeon Degenerates noch gar nicht angespielt (ihr werdet auf diesem Blog aber bald mehr dazu lesen können). Doch die Spielkomponenten triefen geradezu vor dreckiger Rock ’n‘ Roll, Punk und Metal Attitüde, so dass mir allein schon beim Durchsehen das Herz aufging. Die genauso kauzigen wie kultigen Bewohner des Würstreichs hantieren mit Dokumenten („Schriftrolle in antikem Kauderwelsch“), Ausrüstungsgegenständen („Nietenjacke“) und Ingredienzien („Sweet Leaf“), die sämtliche Klischees augenzwinkernd bedienen. Kommt es dabei mal hart auf hart, greifen sie etwa zu den „Gloves of Metal“: Damit kann ich nicht nur fester druff hauen, sie erlauben mir zudem, noch mehr Heavy Metal zu tragen (ja, oder sonst etwas Schweres, aber hey…)! Kill with power! Die, die!! \m/

 

wffSFPlatz 1: Letzten Endes geht für mich aber – allen Fantasy-Albernheiten und sämtlicher Metal-Trveness zum Trotz – nichts über das Gefühl, einem Kultisten, einem Mi-Go oder dem Grauen von Dunwich höchstpersönlich ganz gepflegt mit der klassischen, Arkham Horror’schen Schrotflinte den Kopf (oder welch groteske Missbildung auch immer an dieser Stelle sitzen mag) wegzupusten. Sie gehört für mich nebst einer Flasche Whisky zur Grundausrüstung eines jeden Ermittlers in Arkham. Die Vorteile dieser Waffe liegen dabei auf der Hand: Wenn ich treffe, ist der Effekt genauso spektakulär wie todbringend. Und wenn ich nur nah genug ran gehe, treffe ich selbst betrunken noch. Es kann also praktisch gar nicht schiefgehen (tut es bei Cthulhu ja prinzipiell nie…)!

 


Lukebigbosss‘ Top 3

20180321_202222_previewPlatz 3: Was gibt es besseres, als mit einer Kettensäge seine Top 3 zu starten? Diese Waffe erlaubt es mir, die  Zombiemassen im Spiel After the Virus massiv zu verkleinern. Nach deren Einsatz gibt es Hackfleischbällchen zum Znacht… Im Spiel gibt es noch eine Vielzahl weitere gefährliche Instrumente: Shotguns, Pistolen, Granaten, Kampfhunde, etc. Die Auswahl ist riesig und jeder findet seinen Favoriten. Für mich war von Anfang an klar, dass es die Kettensäge ist! Unhandlich und schwer, kaum zu transportieren, bei einer Flucht hinderlich. Aber 6 Zombies können gekillt werden! 6 dumme Biester, die mein Hirn wegessen wollen.

 

20180321_201019_previewPlatz 2: Keine Ahnung zu was für einer Waffe diese Patronenhülsen gehören. Sicher zu einer handlichen Pistole, wie die Beretta Storm, die kleine Schwarze. Unzählige Male hat sie mir schon das Leben gerettet. Dank ihr konnte ich jeder Diskussion mit Eingeborenen aus dem Weg gehen, Wildschweine jagen, Anakondas liquidieren oder Papageien verjagen. Leider ist die Munition eher knapp und die Waffe ist im Dschungel nach mehreren Tagen nicht mehr zu gebrauchen. Aber dennoch, danke kleine Schwarze, ohne dich wäre die Lost Expedition ein Ding der Unmöglichkeit.

 

20180321_201232_previewPlatz 1: Ein Wasserschlauch?!?! Goldmedaillensieger des diesjährigen Wettbewerbs? Ihr seid alles Amateure… Monster vertreibt man in der Zwischenwelt am besten mit der klaren Flüssigkeit. „Wasser marsch!“ rufen die Einwohner (alles Mitglieder der dortigen Feuerwehr) von Upsideville aus einer Kehle. Der hohe Wasserdruck reicht aus, um die Kreaturen der Schattenwelt zu vertreiben. Zum Glück haben dies Mike, Dustin, Lukas, Will und Eleven nicht gewusst, ansonsten wäre die berühmte Netflix Serie InBetween, respektive Stranger Things nach maximal 3 Folgen vorbei gewesen.

 


Mattthecrows Top 3

S&SPlatz 3: Flaschen mit brennbarem Inhalt rumschmeissen gehört zu den Grundreflexen jedes Krawallmachers. Mag beim Zusammenschütten der Flüssigkeiten noch Chemieunterrichtsstimmung aufkommen, so springt der Funke spätestens beim Einsatz des Cocktails. Das „Lebende Feuer“ aus Sword & Sorcery ist unkompliziert. Egal, welcher Klasse der Held angehört, jeder darf das Fläschchen auf angrenzende Feinde werfen und sich an dessen Effekten erfreuen. Flächenwirkung und eine aufgeheizte Stimmung unter den Orks während mehrerer Runden sind garantiert. Der leckere Bratengeruch stimuliert den Gourmet, wenn nach dem Flambieren die Filetierarbeit beginnt.

 

WurfmesserPlatz 2: Gloomhaven, Episode 364: Nur der aufmerksame Zuhörer vernimmt das helle, leicht zischende Geräusch, das fast in dem dumpfen Kampflärm untergeht. Drei Mal erklingt es. Jedes Mal gefolgt von schrillen Schreien, dem Rumpeln von fallenden Körpern oder dem Platschen von frischen Blutschwällen auf Steinboden, welche dabei schöne Muster zeichnen. Die Wurfklingen sind die absolute Lieblingswaffe meiner Schurkin. Wenn die Schergen des Bösen scharenweise aus ihren Löchern quellen, kann dieser Angriff auf mehrere Ziele den Vorrat an Schadensmarkern schnell verringern. Wird der Angriff sogar noch vorbereitet (z.B. mit einer Rauchbombe) und das Ganze gepaart mit einigen netten Karten aus dem „Modifier-Deck“, können auch zuvor unverwundete Gegner direkt ins Gras – Pardon, in die Steinplatten – beissen.

 

ChainsawPlatz 1:

Kein guter Egoshooter ohne tolle Nahkampfwaffe.

Messer? Nett.

Brecheisen? Half Life lässt grüssen – nicht schlecht.

Motorsäge? JAAAAAAA!

Zeigt mir jemanden, der NICHT ein Motorengeräusch macht, wenn er oder sie diese Karte in Adrenaline einsetzt. RRRRRRRRRR!!!

 

 


HIER geht’s zu den weiteren „MUWINS Top 3“ Listen.


Was haltet ihr von unserer Auswahl? Zu welchen Waffen greift ihr am liebsten, um eure Mitspieler in Schach zu halten? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!

 

4 Kommentare

  1. Als alter Pazifist musste ich aber ganz schön suchen bis ich drei gute Waffen zusammen hatte:

    Platz 3: Die Plasma Missile aus „Eclipse“. Hat man davon ein paar mehr an Bord seines Raumschiffes ist das Gefecht schon zu Ende bevor der Gegner auch nur einen Schuss abgegeben hat. Die Plasma Missiles fliegen nämlich schon vor dem Kampf los und zerreißen den Gegner. Sehr praktisch und auch etwas friedlich – es hat keiner mehr Lust einen anzugreifen.

    Platz 2: Das TIKKA T3 Sturmgewehr aus „Winter der Toten“. Schön in der warmen Zuflucht sitzen und jede Runde mit dem Scharfschützengewehr einen Zombie irgendwo in der Stadt wegpusten. Wenn schon nicht friedlich, dann wenigstens bequem.

    Platz1: Die Waffe bin ICH !!!
    (Gemäß dem Motto des wohl gefährlichsten Geheimagenten – Nick Dubronski:
    https://www.youtube.com/watch?v=c6JR4rA6o_s&list=PL8jUtBGgfAbaImlDw6AA9V5fWlxXE39zu )

    1. Zu Deinem Platz 1 hatten wir intern auch eine Diskussion. Das Ergebnis war: MONSTER SIND MONSTER UND KEINE WAFFEN. Sorry, der Eintrag ist also ungültig.

    2. Die Plasmaraketen sind eine gute Wahl und wirklich die ultimative Waffe in dem Spiel. Leider sind sie meiner Meinung nach etwas zu stark und die Balance stimmt nicht wirklich. Klar gibt es Kontermöglichkeiten, aber die sind sehr aufwändig.

  2. Bei den Plasmaraketen muss man es wie Amerika und Russland halten: Immer eine Rakete mehr als der Gegner.

    Oder man führt Hausregeln ein. Ich finde es nämlich auch nicht ausbalanciert. Entweder Anzahl der Raketen pro Schiff beschränken (z.B. 2 max) oder Plasma Missiles brauchen auch Energie und die Energiekosten steigern sich je Rakete an Bord um 1. Aber dazu gibt es auch viele Diskussionen im BGG-Forum.

    Trotzdem eine tolle Waffe!

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