Jahresrückblick 2016

Analog zu den Favoritenlisten meiner geschätzten Mitspieler folgt hier meine Auswahl an Titeln aus dem Jahr 2016, welche mir gefallen haben. Da wir uns kein Kategoriensystem auferlegen und ich genau 2,1% der Neuerscheinungen aus dem Jahrgang 2016 gespielt habe, sagt diese Liste natürlich nicht viel aus. Ausser welche Spiele mir halt gefallen haben.

Partyspiele

  • Secret Hitler hat bei mir „The Resistance“ abgelöst und ist auch für mich aktuell das beste „Hidden-Role-Spiel“
  • Dead Last ist ein schön hinterhältiges Spiel. Passieren tut eigentlich nicht viel. Jede Runde wird ein Spieler „abgewählt“, er scheidet aus und mit ihm alle Spieler, die nicht für den „Abgewählten“ gestimmt haben. Hat man das Gefühl, dass man als nächster dran glauben muss, weil die bösen anderen gegen einen stimmen, kann man seine Verteidigungskarte spielen. Die nützt allerdings nur was, wenn man wirklich das nächste Opfer gewesen wäre. Liegt man da falsch, scheidet man auch aus. Die beiden letzten Überlebenden müssen sich darauf noch den Schatz aufteilen – natürlich wird auch da nicht einfach geteilt. Kurz, fies und schön.
  • Dreams habe ich in Essen eher zufällig ausprobiert. Es wird oft mit Dixit oder Spyfall verglichen und kriegt von mir das Prädikat „Ehefrauentauglich“. Die Spieler – hier als Götter – versuchen eines von vier ausliegenden Bildern als „Sternbild“ nachzubauen. Leider hat ein Spieler keine Ahnung welches Bild gebaut wird und versucht mit geschicktem Auslegen seiner Sterne nicht aufzufliegen. Am Schluss wird getippt, wer der Ahnungslose war und es werden Punkte verteilt. Das schöne Spielmaterial trägt einiges zur gelungenen Atmosphäre bei.

Einsteigerspiele

  • Kingdomino ist in 2 Minuten erklärt und in 15 Minuten gespielt. In dieser Zeit versucht man dominoartige Geländeteile zu einem möglichst wertvollen Königreich zusammenzubauen. Beim Erwerben der Teile will man natürlich möglichst passende und wertvolle Teile. Leider „bezahlt“ man für die mit seiner Position in der Spielerreihenfolge, d.h. in der nächsten Runde kommt man am Schluss dran und muss da halt dann nehmen, was übrigbleibt. Die Schachtel gibt zwar die Spielerzahl für 2 – 4 Spieler an, zu viert macht es aber am meisten Spass und oft wird grad nochmals eine Partie angehängt.

Sportspiele

  • Flamme Rouge hat mich überrascht, obwohl ich sonst nicht der grösste Fan von Rennspielen bin. Hier passt für mich aber alles: Wenig Regeln, keine langen Wartezeiten, knifflige Entscheidungen und abschätzen, was die Mitfahrer wohl für Karten spielen. Gerne wieder.

Jeder gegen Jeden

  • Mare Nostrum fühlt sich irgendwie ähnlich an wie das grosse Game of Thrones. Mir gefällt, dass es verschiedene Siegbedingungen gibt. Auch die Tatsache, dass die Startzivilisationen asymmetrisch sind und sich zudem noch nach Wunsch (und verfügbaren Helden) verändern lassen, macht Spass. Ein bisschen Wirtschaft – ein bisschen Krieg – schön episch.
  • Adrenaline bringt das Gefühl eines Egoshooters auf den Spieletisch. Die Spieler schnappen sich die verschiedensten Waffen und versuchen, so viel Schaden wie möglich bei den Gegenspielern anzurichten. Das ist auch schon fast alles. Bei all dem Blut, das da fliesst, ist man aber nicht unbedingt im Nachteil, wenn gleich mehrere Spieler gegen einen unterwegs sind. Ableben wird hier nicht bestraft – ausser, dass es Punkte für die anderen einbringt. Fun fact: Die meisten Spieler machen beim Schiessen Geräusche.

War sonst noch was? Ach ja: Im vergangenen Jahr habe ich mir die Erweiterung für Merchants & Marauders zugelegt. Das Ding ist zwar nicht aus dem Jahr 2016 aber hier erwähnenswert, weil es für einmal eine tolle Erweiterung für ein schönes Spiel ist. Vorsatz fürs 2017: Die muwins’ spielen Merchants & Marauders und stellen hier einen Bericht ein.

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